Gesellschaftliche Debatten fühlen sich heute oft wie Sackgassen an: Man redet aneinander vorbei, Fronten verhärten sich, und konstruktiver Austausch scheint kaum noch möglich. Doch was wäre, wenn Konflikt nicht das Problem wäre, sondern Teil der Lösung?
In diesem interaktiven Workshop lernst du, Polarisierung zu navigieren, anstatt ihr auszuweichen und „guten Konflikt“ in deinem Umfeld zu fördern. Anhand von Fallstudien, Gruppenarbeit und Rollenspielen erprobst du konkrete Werkzeuge für Deeskalation, tiefes Zuhören und konstruktiven Dialog, die dir helfen, auch in schwierigen Gesprächen handlungsfähig zu bleiben.
Grundlage ist das Good-Conflict-Framework der US-Journalistinnen Amanda Ripley und Hélène Biandudi Hofer, ein praxisnahes Modell, das zeigt, wie sich Konflikte konstruktiv gestalten lassen, ohne Unterschiede wegzureden.
Du lernst:
Das Ziel: durch die Stärkung der Fähigkeit zu „gutem Konflikt“ entsteht eine gesündere politische Kultur, in der Unterschiede produktiv ausgedrückt werden können – in deiner Gemeinschaft, in deinem Verein, in deinem Alltag.
Seminarleitung: Mackenzie Nelson und Laurenz Scheunemann
Migration, Entwicklungszusammenarbeit
Ärzte ohne Grenzen e.V. I Live vor Ort in Berlin I Als Kinderärztin im Sudan und in Afghanistan
Klimagerechtigkeit, Feminismus
Land Rights, Local Resilience and Feminist Opportunities of the World Social Forum
Diaspora, Empowerment
Hope and Challenges in Eastern Congo