📅 Wann: 25. September 2026, 9:00 - 18:00 Uhr
📍 Wo: Berlin Global Village, Am Sudhaus 2, Berlin-Neukölln
HIER REGISTRIEREN – Die Konferenz ist kostenlos und steht allen offen; für die Teilnehmenden sorgen wir für Mittagessen und Kinderbetreuung!
Die Vorträge finden entweder auf Deutsch oder Englisch (mit deutscher Übersetzung) statt und werden in deutsche Gebärdensprache übersetzt.
In einer Studie aus 2024 berichtet die Friedrich-Ebert-Stiftung, dass nur 13 % der Befragten glauben, die Bundesregierung könne das Problem des Rechtsextremismus in Deutschland in den Griff bekommen. Im Vergleich dazu glauben 52 %, dass die Zivilgesellschaft der Sektor ist, der unsere Demokratie retten wird. Da 2026 ein Wahljahr ist, rücken wir die Stärken der Zivilgesellschaft in den Fokus und geben Stimmen aus den Rändern der Gesellschaft Raum, die durch ihre Arbeit uns allen zugutekommen.
Diese eintägige Konferenz am 25. September 2026 bringt Organisator*innen, Aktivist*innen, politische Entscheidungsträger*innen, Pädagog*innen, Planer*innen und Community-Akteur*innen zusammen, um gemeinsam zu erkunden, wie urbane Zukünfte durch Perspektiven marginalisierter Gruppen angestoßen und gestaltet werden können.
Die Konferenz geht bewusst über klassische Stadtentwicklung (institutionell gesteuerte Planung) hinaus und richtet den Fokus auf Stadtgestaltung als fortlaufende soziale Praxis — geprägt von gelebten Erfahrungen, Machtverhandlungen, Solidarität und kollektiver Vorstellungskraft.
Stadtentwicklung bezeichnet die geplante Veränderung der Stadt als Gesamtsystem. Stadtentwicklung plant die Stadt.
Stadtgestaltung meint das alltägliche, kreative, politische und kollektive Formen von Stadträumen. Stadtgestaltung macht die Stadt.
Teilnehmende setzen sich mit drei zentralen Themenfeldern auseinander:
🗳 Inklusion - Demokratie & Zugehörigkeit
🌍 Gerechtigkeit - Dekolonisierung & Verantwortung
🌱 Zukunfte - Digitalisierung & Nachhaltigkeit
Die Konferenz wird eine Mischung aus Keynotes, Projektpräsentationen, Organisationsvorstellungen, Projektbörsen, Workshops, Fishbowl-Diskussionen und Panels umfassen. Unten findest du einen detaillierten Blick auf die Inhaltskomponenten.
KEYNOTES
Keynote Speakerin: Gilda Sahebi - Journalistin und Bestselling Authorin, Verbinden statt Spalten
Keynote Panel: Rashid Owoyele (Moderation)(Transekt Agency), Tatiana Bazzichelli (Disruption Network Lab), Jeff Kwasi Klein (imagineers lab), und Oussima Laabich
PROJEKTPRÄSENTATIONEN: Reale Praxiserfahrungen vom Globalen zum Lokalen – Projekte, die über Berlin hinausgehen
Die Projektpräsentationen zeigen konkrete Fallbeispiele von Praktiker*innen, die globale Stadträume aktiv durch partizipative und gerechtigkeitsorientierte Ansätze mitgestalten. Die Speaker*innen teilen offen:
✨ was funktioniert hat
✨ was gescheitert ist
✨ was sie daraus gelernt haben
Teilnehmende erhalten Inspiration, übertragbare Methoden und Möglichkeiten zur Vernetzung mit Akteur*innen, die an ähnlichen Herausforderungen arbeiten.
Projektpräsentationen von: Bamenda Film School, Global Innovation Gathering, moveGLOBAL, Initiative Perspektivewechsel e.V., Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag
ORGANIZATION SLAM: demokratische Vorstellungskraft trifft praktische Innovationskraft
Inspiriert von Poetry- und Science-Slams ist der Organization Slam ein energiegeladenes Format, in dem Initiativen, Kollektive und Institutionen die ihre Arbeit zur demokratische Beteiligung in schnellen 5-Minuten-Pitches präsentieren.
Im Fokus stehen:
✨ mutige Visionen
✨ innovative Lösungsansätze
✨ neue Perspektiven auf komplexe urbane Herausforderungen
Slam-Organisationen: Initiative Berlin Polyphon, Organismendemokratie, Bürokratiemonster, POLI SOCIAL, und mehr!
PROJEKTBÖRSEN: Vom Gespräch zur Zusammenarbeit
Die Projektbörsen schaffen einen lebendigen Raum, um von Diskussion zu konkretem Handeln zu kommen damit wir die Konferenz nicht nur inspiriert verlassen — sondern bereits involviert. In informellen Networking-Sessions Teilnehmende können:
✨ ihr Netzwerk von Mitstreiter*innen erweitern
✨ Umsetzungspartner*innen finden für laufende Projekte
✨ neue Förderideen und Kooperationsmöglichkeiten gemeinsam entwickeln
✨ sich bestehenden Initiativen anschließen
Moderiert von: Sarah Kohrt - Hirschfeld-Eddy-Stiftung, Anett Szabo - Stiftung Zukunft Berlin, Mohammad Jouni - Jugendliche ohne Grenzen
WORKSHOPS: Praxis vertiefen: Skills, Tools und Co-Creation
Workshops bieten strukturierte Räume, um über Inspiration hinauszugehen und konkrete Kompetenzen für partizipative Transformation aufzubauen.
Workshops sind:
✨ Lernräume für neue Fähigkeiten
✨ kollaborative Labore
✨ sichere Räume für Experimentieren
✨ Orte zur Übersetzung von Ideen in konkrete Umsetzungsschritte
Workshops bei: deSta- Dekoloniale Stadtführung, Yeşil Çember, Feminist Spaces Collective, Prajna Kumaraswamy
FISHBOWL PANELS: Offene Dialoge über Macht, Praxis und Möglichkeiten
Die Fishbowl-Panels schaffen einen dynamischen Raum für offenen, partizipativen Austausch zu den drängendsten und umstrittensten Fragen inklusiver urbaner Transformation. Statt fester Panels können Teilnehmende aktiv in den Gesprächskreis ein- und austreten und Perspektiven aus Praxis, Politik, Forschung und gelebter Erfahrung einbringen.
Zukünfte Panel: Anab Awale (Moderation)(Berlin Zusammen), Noa Ha (Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung), Kim Trau (Jugendnetzwerk Lamda e.V.), Van Bo Le Mentzel (Gemeinwohlbau / Tiny House Foundation)
Inklusion Panel: Emiko Gejic (Moderation)(Urbane Praxis e.V.), Judy Gummich (Compass Orange), Estera Stan (Romani Phen), und noch mehr!
POLITIKER*INNEN PANEL: Von Vision zu Governance: Politische Wege für inklusive urbane Zukünfte
Dieses hochrangige Panel bringt Landespolitiker*innen verschiedener Parteien zusammen, um sich direkt mit den Fragen, Forderungen und Ideen auseinanderzusetzen, die im Laufe der Konferenz entstehen.
In einem Kontext geprägt von Wahlkampf, Koalitionsbildung und multiplen Krisen diskutiert das Panel, wie partizipative und global gerechte Ansätze urbaner Transformation in politische Programme, Förderstrukturen und institutionelle Veränderungen übersetzt werden können.