1. Preisrichtersitzung
Über zwei Tage beriet die Jury am 16. und 17. September 2023 in der ersten Preisrichtersitzung des Dekolonialen Denkzeichens im Berlin Global Village.
Der Wettbewerb hatte schon in der Registrierungsphase dank effektiver Öffentlichkeitsarbeit eine große Reichweite. Insgesamt registrierten sich 671 Bewerber*innen rund um den Globus zur Teilnahme am Kunstwettbewerb für das Dekoloniale Denkzeichen. Ganze 244 zulässige Entwürfe konnte die externe Koordination des Wettbewerbs der Jury vorlegen, aus denen die Juroren mit großem Durchhaltevermögen und hoher Konzentration 20 Entwürfe als Finalist*innen wählten.
Die Jury war international besetzt und bestand aus den renommierten Kunsthistoriker*innen, Kunstschaffenden, Autor*innen und Theoretiker*innen Kristina Leko, María Linares, Prof. Dr. Chika Okeke-Agulu, Dr. Mithu M. Sanyal, Gary Stewart, Sylbee Kim und Michael Küppers-Adebisi, die den dekolonialen Ansatz des Projekts in die Entscheidungsfindung hineintrugen. Ferner war eine Reihe von äußerst kompetenten Sachverständigen Teil der Jury, die Entwürfe beispielsweise aus architektonischen oder statischen Gesichtspunkten beurteilen konnten.
Dank der kompetenten Unterstützung des Dolmetscher*innen-Teams von Paraphrasis und der zuverlässigen Übersetzungstechnik von Ellerbrock war es möglich, die Sitzung auf Deutsch und Englisch abzuhalten. Das Wettbewerbsverfahren ist anonymisiert, so dass die Jury keine Informationen zu den Identitäten der Bewerber*innen hat. Wie die Finalist*innen Ihre Ideen weiterentwickeln bleib in einer zweiten Jurysitzung zu begutachten. Es bleibt also spannend.
Dieses Instagram Video von Kantara Productions zeigt einen filmischen Einblick in die Sitzung.
Fotos von Sedat Mehder.
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