Das Zentrum

In Neukölln wird es entstehen: Das Berliner Eine-Welt-Zentrum. Auf dem ehemaligen Gelände der Kindl-Brauerei im Rollberg-Viertel bekommt Berlin einen Ort der Vielfalt, der Begegnung, des Dialogs und des Engagements für globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.

Unser Veranstaltungsraum

Bereits jetzt steht im entstehenden Eine-Welt-Zentrum ein großer Veranstaltungsraum zur Verfügung. Die historische Braustube soll von Beginn an dazu beitragen, das Zentrum zu einem Ort werden zu lassen, an dem Ideen, Projekte und Kooperationen geschaffen, gelebt und ausprobiert werden und die Berlin zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen und global gerechten Stadt heranwachsen lasssen.

Mehr über uns

Berlin Global Village ist aus einer Initiative des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags hervorgegangen. Die Mitgliedschaft von Berlin Global Village ist vielfältig. Sie reicht von kleinen ehrenamtlich tätigen Vereinen über größere Nichtregierungsorganisationen bis hin zu Dachverbänden.

Veranstaltungen

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
1
  • BLACK WOMANHOOD 5.9.-31.10.2018
    11:00 -17:00
    2018.10.01-2018.10.31

    Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

    Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

    Wir laden herzlich ein zur Vernissage am 5. September, ab 19 Uhr.

    „BLACK WOMANHOOD reLOADED. The 10 Commandments of AfroFuturism“ ist eine Ausstellung, mit der Schwarze deutsche Frauen und afrikanische Frauen in Deutschland mit ihren Perspektiven in den intersektionalen Mittelpunkt gerückt werden sollen. Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland und insbesondere Frauen werden von der deutschen Geschichtsschreibung und auch der Entwicklungspolitik als Handelnde bisher nur unzureichend zur Kenntnis genommen. Hierzu zählen auch Afrodeutsche bzw. Schwarze Deutsche, die auf eine über zweihundertjährige Geschichte verweisen können.

    Die Ausstellung porträtiert 20 Schwarze Deutsche und afrikanische Frauen in Deutschland. Im Vorfeld wurden 10 Fragen als Leitfaden gestellt, die einen persönlichen biographischen Zugang zu den Erfahrungen und Expertisen der Frauen herstellen.

    Ziel ist, Diaspora-Diskurse anzuregen, die die Aufarbeitung historischer Präsenzen Schwarzer Minderheiten in Deutschland fördern und neue Diskurse in den Repräsentations-Politiken über Gegenwartskulturen in diversen Ländern des afrikanischen Kontinents anregen. Mit  der Ausstellung soll anhand  der  visuell  aufbereiteten Portraits einzelner Frauen afrikanischer Herkunft deren Schaffen und Wirken exemplarisch dargestellt werden. Die Informationen arbeiten historische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens redaktionell genauso auf, wie lebende Frauen der Gegenwart aus Wissenschaft, Kunst, Medien und Politik. Die vorgestellten Menschen stehen teilweise mit beiden Beinen im Berufsleben, sind trotz Flucht, Migration und/oder intersektional deprivilegierter Präsenz in Deutschland arrivierte Künstler*innen, Aktivist*innen, Medienschaffende und handeln zu Dekolonialismus und Anti-Rassismus aus globaler Perspektive.

    Eine kurze Performance von La Toya Spain – Yemanya Tunes –  ist ebenfalls Teil der Vernissage.

    Kuratiert wird die Ausstellung von Adetoun Küppers-Adebisi (Dipl.-Wirt.Ing.). Adetoun Küppers-Adebisi ist Autor_in, Kurat_orin, Publizist_in und intersektionale Dozent_in für Schwarze Deutsche Literaturen, Kultur Gender und Medien, MINT – Botschafterin und Diversity Koordinator_in für Zivilgesellschaft und Berliner Verwaltung. Mit ihrer Doktorarbeit aus Gender- und Antirassismus-Perspektive plant sie post- und dekoloniale Paradigmenwechsel in den Kategorien Waste-Management, Neo-Kolonialismus und Nation. Sie hat an Universitäten in Fulda, Göttingen, Hamburg, Bremen und Berlin doziert.

    In Kooperation mit AFROTAK TV cyberNomads im Rahmen der Black Berlin Biennale for Contemporary Art and Discourse.

2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
November
November
November
November