Neues Projekt: Dekoloniales Denkzeichen

Es gibt einen Grund zum Feiern:

Das Berlin Global Village führt 2023/24 das neue Projekt „Dekoloniales Denkzeichen“ durch. Dabei wird in einem offenen, anonymen und weltweiten Kunstwettbewerb die Realisierung eines dekolonialen Denkzeichens – einer künstlerischen Arbeit, die sich mit Dekolonisierung beschäftigt – ausgeschrieben. Das Kunstwerk wird gut sichtbar auf dem Vorplatz von Berlin Global Village platziert werden. Begleitet wird der Wettbewerb und die Erstellung des Kunstwerks von einem umfangreichen Vermittlungsprogramm sowie innovativer Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Dekolonisierung.

Hintergrund

Der deutsche Kolonialismus und seine Folgen wurden lange Zeit in Deutschland marginalisiert. Doch die anhaltenden Interventionen aus der Zivilgesellschaft haben einen Prozess in Gang gesetzt. Zur Thematisierung des Zusammenhangs von deutschem Kolonialismus und Entwicklungszusammenarbeit wird international ein Kunstwettbewerb ausgeschrieben. Im Rahmen des Projektes wird ein Dialog angestoßen, sich mit der dekolonialen Perspektive auseinanderzusetzen. Das Kunstwerk wird dann zwischen oder vor den beiden Gebäuden des Berlin Global Village dauerhaft angebracht.

Mit dem Denkzeichen wird das Berlin Global Village sowohl für die Berliner*innen als auch für internationale Akteur*innen als ein Ort der Reflexion zu dekolonialen Fragen markiert und stark gemacht.

Der Wettbewerb

Der Kunstwettbewerb wird als weltweit offener zweiphasiger Kunstwettbewerb für professionelle Künstler*innen und Künstler*innengruppen ausgelobt. Alle zeitgenössischen Kunstformen sind möglich.

Begleitet wird der Wettbewerb und die Erstellung des Kunstwerks von einem umfangreichen Vermittlungsprogramm sowie innovativer Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Dekolonisierung. Am 30.03.2023 startet die Wettbewerbsphase, in der sich Künstler*innen aus aller Welt bis zum 07.05.2023 für den Wettbewerb registrieren können.

Eine hochkarätig besetzte internationale Jury wird in dem zweiphasigen Verfahren entscheiden, welcher Entwurf realisiert werden soll. Die 20 in der ersten Phase ausgewählten Künstler*innen erhalten für die Teilnahme an der zweiten Phase bereits je 4.000 Euro. Fest zugesagt für die siebenköpfige Jury haben bereits:

  • Kristina Leko (Universität der Künste Berlin, bildende Künstlerin)
  • María Linares (bildende Künstlerin)
  • Prof. Dr. Walter Mignolo (Duke University)
  • Prof. Dr. Chika Okeke-Agulo (Princeton University, bildender Künstler)
  • Michael Küppers-Adebisi (Berlin Global Village gGmbH, Vertreter der Ausloberin)

Kooperationspartner*innen

Das Projekt wird getragen von Berlin Global Village gGmbH (BGV) in Kooperation mit dem Büro für Kunst im öffentlichen Raum der Kulturwerk GmbH des bbk berlin e.V. Das Projekt wird finanziert vom Bund (BKM), die Realisierung des Kunstwerks vom Land Berlin (SenKultEU).

Der Unterstützer*innen-Kreis der dekolonialen Zivilgesellschaft wird gebildet von:

  • AfricAvenir e.V.
  • Afrika-Rat Berlin-Brandenburg e.V.
  • AFROTAK TV cyberNomads
  • Berlin Postkolonial e.V.
  • DaMigra e.V.
  • Decolonize Berlin e.V.
  • Initiative Schwarze Menschen in Deutschland ISD-Bund e.V.
  • moveGLOBAL e.V.

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