Zur Ausstellung:

Wachstum ist nicht gleich Wachstum. In der Natur ist Wachstum begrenzt: Menschen wachsen, Bäume sprießen in die Höhe, aber irgendwann sind sie »ausgewachsen«. Bei der Wirtschaft soll das anders sein, sie soll immer weiter und weiter wachsen: die Produktion, der Umsatz, die Zahl der Beschäftigten eines Unternehmens, die Auswahl an Produkten und unser Verbrauch. Aber ist mit einem Wachstum der Wirtschaft wirklich ein besseres Leben verbunden? Ist unendliches Wachstum in einer endlichen Welt überhaupt möglich? Warum soll die Wirtschaft ewig weiter wachsen? Wie kam es überhaupt dazu, dass Wachstum zum zentralen Leitmotiv für Politik und Wirtschaft wurde? Und was könnten Auswege sein?

Aufbauend auf unserer gleichnamigen Methodensammlung haben wir eine interaktive Ausstellung entwickelt, die einlädt, sich kritisch mit unserem auf permanentes Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystem zu beschäftigen. Ganz neu sind die Modul-Erweiterungen zu kolonialen Kontinuitäten der Wirtschaft und zu solidarischen Alternativen.

Die Ausstellung wird in den Räumlichkeiten von Berlin Global Village vom 19. Februar bis 31. März zu sehen sein.

Ab April kann die Ausstellung ausgeliehen werden. Sie eignet sich als Ergänzung zu Seminaren, auf Tagungen und sonstigen Veranstaltungen, um auf ansprechende und niedrigschwellige Art Diskussionsräume und Denkanstoße für eine Wirtschaft und Gesellschaft jenseits des Wachstums zu eröffnen.

Informationen zum Verleih auf: www.fairbindung.org/angebote oder per Mail an info[ät]fairbindung.org auf die Ernährungssicherung und die Tier- und Pflanzenwelt.