Ausstellungen

In den Gängen der Eine-Welt-Etage finden regelmäßig Ausstellungen statt, die unterschiedliche entwicklungspolitische Themen aufgreifen und diese auf kreative und künstlerische Weise einem breiten Publikum zugänglich machen.

Die aktuelle Ausstellung kann jeweils von Montag bis Donnerstag zwischen 10.00 und 16.00Uhr oder nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns über Anfragen von Künstler*innen, Fotograf*innen und anderen  kunstschaffenden Personen, die gerne ihr Projekt in unseren Räumen ausstellen möchten.
Kontakt: info@berlin-global-village.de

Kommende Ausstellung

Berlin Mural Fest 2018 – Alle Wände voll zu tun! 19.05.-21.05.2018

Im Mai 2018 kommen die Kings und Queens der regionalen und internationalen Mural-Szene, um das erste royale Mural Festival in Berlin zu feiern. Dann werden überdimensionale Kunstwerke in der ganzen Stadt zu sehen sein. Unser weißes Gebäude, Am Sudhaus auf dem VOLLGUT-Areal, wird  von dem ägyptischen Streetkünstler Ammar Abo Bakr gestaltet.

Aktuelle Ausstellung

Una semana conmigo – Lebensalltag von Menschen in Nicaragua 09.05.-28.06.2018

Was für Parallelen gibt es zwischen nicaraguanischen und deutschen Schulkindern? Wie sieht der Tagesablauf einer nicaraguanischen Marktfrau aus? Und wovon träumt der Pfarrer, eines kleinen, nicaraguanischen Dorfes?
Acht Teilnehmer*innen des Fotoprojektes una semana conmigo/eine Woche mit mir dokumentieren fotografisch eine Woche ihres Alltags  und beantworten damit unter vielen anderen, die oben genannten Fragen. Die Ausstellung beinhaltet neben den Fotos von alltäglichen Momentaufnahmen, Portraits der Teilnehmenden sowie kurzen Beschreibungen, welche aus persönlich geführten Interviews entstanden sind.

Vergangene Ausstellungen

Wir sind alle Zeugen – Menschen im Klimawandel 11.04.-23.4.2018

Mit dem Klimawandel verbinden viele Menschen Katastrophen auf anderen Kontinenten und vermeintlich kaum Veränderungen in Deutschland und Europa. Die Auswirkungen des globalen Klimawandels machen jedoch nicht vor den Landesgrenzen halt. Expert/-innen rechnen mit weitreichenden Folgen für Umwelt und Gesellschaft, falls es nicht gelingt die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren. Die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ gibt dem Klimawandel ein Gesicht. Menschen aus Afrika, Südamerika, Asien und Europa berichten über die heute schon spürbaren Folgen des Klimawandels. Ergänzt werden die Beispiele mit Hintergründen und länderspezifischen Informationen.

 

Frauenmärz/Women’s Month 07.03.-10.4.2018

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8.3.2018 widmen wir den März dem Feminismus und stellen 5 Wochen lang die Werke von 4 Künstlerinnen aus. Die Ausstellung setzt sich mit den Themen weiblicher Sexualität, Objektiverung von Frauen, Gewalt an Frauen und Intersektionalität auseinander.  Durch den internationalen Aspekt der Künstlerinnen erlaubt diese Ausstellung einen globalen Blick auf die verschiedenen Themen. Damit wird einerseits deutlich, dass Sexismus nicht national gebunden ist und andererseits, dass Frauen gemeinsam gegen das Patriarchat und die bestehenden Machtstrukturen vorgehen.

 

Flucht nach vorn – Migrant_innen als Vorbilder 11.01.-28.2.2018

Gesellschaften sind und waren nie statisch. Migration, Flucht und Vertreibung hat es überall schon immer gegeben. So ist auch Deutschland ein Land, in dem Menschen mit Wurzeln in aller Welt zuhause sind, und das nicht erst seit der neu angefachten Migrationsdebatte. Die Ausstellung des Afrika Medien Zentrum e.V. „Flucht nach vorn – Migrant_innen als Vorbilder“ zeigt Menschen, die schon längst Teil dieser Gesellschaft sind, die dazugehören und diese bereichern – mit ihrem Engagement, ihrem Schaffen, ihrer Fähigkeit zum Perspektivwechsel oder einfach dadurch, dass sie es trotz oft enormer Hürden in diesem Land zu etwas gebracht haben. Sie lädt dazu ein, auf diese Menschen zu schauen – nicht wegen ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder eines Akzents. Sondern, weil sie Vorbilder sind.

KAMI – Kunst, Arbeit, Migration, Integration 08.11. – 21.12.2017

Das KAMI Projekt ist die Abkürzung für die 4 wichtigsten Konzepte für Frauen, die im Verein MaMis en Movimiento e.V. Mitglied sind: Kunst, Arbeit, Migration und Integration. Diese Initiative, die nun bereits zum fünften Mal von MaMis Hellersdorf durchgeführt wird, kombiniert eine Reflexion mit künstlerischem Ausdruck. Sie vereint Fotografie und Forderungen bezüglich der Integration von Migrant*innen in den sozialen und kulturellen Kontext.
Der Vorschlag für das KAMI-Projekt stammt von spanischsprachigen Frauen, die im Zuge des Migrationsprozesses mit Verlustgefühlen kämpften und kämpfen. Mit KAMI wurde den Teilnehmerinnen die Möglichkeit gegeben über die Veränderungen der eigenen Identität, der Paarbeziehung, der Familie und den Beruf durch die Migration zu reflektieren und ausgehend davon ihren Platz in der Gesellschaft neu zu finden. Dazu wurde Fotografie als Ausdrucksträger eingesetzt, um den Reflexionsprozess während des Projektes darzustellen. Mit der Ausstellung wollen die Teilnehmerinnen ihre neuen Realitäten, Fragen und Hoffnung für die Zukunft teilen.

Portraits aus Wanderwelten 03.05. – 19.09.2017

Was bleibt, wenn man alles verlassen hat? Wie kann man sich in einem neuen Kontext öffnen und vorstellen? Wie kann man zwischen sich und unbekannten Menschen Vertrauen aufbauen? Portraits aus Wanderwelten sind die Ergebnisse von Maltreffen zwischen den Bewohner*innen der Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen Straßburger Straße in Berlin Prenzlauer Berg und der bildenden Künstlerin Valentina Sartori (www.familienportraet.net).

Somos iguales – Wir sind gleich 05.04. – 03.05.2017

Was ist eigentlich Sexismus und wie sind Menschen in Nicaragua und in Deutschland davon betroffen? Was haben Frauen in Nicaragua und Deutschland gemeinsam? Was verbindet ihre Kämpfe und was unterscheidet sie?  Somos iguales – Wir sind gleich zeigt, wo uns Sexismus überall begegnet – ob in der Schule, auf der Arbeit oder auf der Straße. Es werden Bezüge zwischen feministischen Kämpfen in Nicaragua und Deutschland hergestellt und ein breites Spektrum feministischer Initiativen für Gleichberechtigung hier und dort aufgezeigt.

Softex – Fotografien eines Lagers 11.01. – 01.02.2017

Softex ist ein von dem griechischen Militär und der Polizei geführtes Lager in einem Industriegebiet Thessalonikis. Geflüchtete Menschen leben hier unter schlechten Bedingungen in Zelten in der ehemaligen Halle einer Toilettenpapierfabrik und auf der Brache dahinter.

„Die Bilder entstanden an drei Tagen im Juni und Juli 2016. Ich fotografierte aus dem fahrenden Auto, auch um den Zufall in die Entstehung des Bildes einfließen zu lassen. Der Zufall schafft Bilder, die der Verstand nie machen könnte. Ich wollte keine Einzelschicksale erzählen, keine Nähe vortäuschen, dem Betrachter nicht ermöglichen, sich durch Einfühlung der eigenen Menschlichkeit zu vergewissern, sich so zu erleichtern. Diese Einfühlung ersetzt die Geste, etwas zu verändern.“ (Christian Vagt, Fotograf)