Planungsphase zum Innenausbau mit den Mitgliedern

Wie wollen wir zusammen arbeiten im zukünftigen Eine-Welt-Zentrum? Das ist die Frage, die die Mitgliedsorganisationen von Berlin Global Village gerade in verschiedenen Formaten untereinander und mit Expert*innen diskutieren. Wie viel Einzelbüros sind nötig, wie viel Multi Space Büros (mit verschiedenen Zonen für Stillarbeit, telefonieren, Besprechungen und informellen Austausch) sind möglich – und wie können wir die eigene Arbeit mit neuen, offeneren räumlichen Grundrissen bereichern und die Zusammenarbeit befördern. Das Stichwort „New Work“ verspricht ein Arbeiten, das sich an den Tätigkeiten orientiert und dafür jeweils optimale Bedingungen schafft, statt eines immer gleichen Zellenbüros. Andererseits gehen mit neuen Räumen auch Veränderungen für die eigene Arbeit einher, die im Vorfeld jede Organisation für sich prüfen muss.

Um all diese Aspekte im Planungsprozess für den Innenausbau gut zu berücksichtigen, haben die Mitgliedsorganisationen von Berlin Global Village eine Planungskommission aus Vertretern der Mitglieder und Expert*innen eingesetzt. Diese wird sich in den kommenden zwei Monaten intensiv mit den Bedarfen der Mitglieder einerseits und den Vorgaben der Planung andererseits beschäftigen, um zu optimalen und kostengünstigen Lösungen für alle zu kommen. Denn wenn es weniger Wände im Neubau gibt, senkt das auch die Bau- und Technikkosten.

Im Dezember legt die Planungskommission Empfehlungen für den Innenausbau des Neubaus vor. Darauf aufbauend soll bis Ende des Jahres die Planung abgeschlossen werden.

Das VOLLGUT-Areal (BGV links)