BGV JAHRESKONFERENZ 8. und 9.11. 2018

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2018-11-08 19:00 - 2018-11-09 16:00
Berlin Global Village
Address: Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

Intersektionale Gerechtigkeit in der Praxis –
Was die Entwicklungspolitik und das Eine-Welt-Zentrum         von ihr lernen können

Wir laden herzlich zur ersten Jahreskonferenz von Berlin Global Village ein.

2020 wird das Eine-Welt-Zentrum eröffnet und Ziel ist es, gemeinsam mit unseren 42 Mitgliedsorganisationen einen vielfältigen und inklusiven Ort zu schaffen. Dafür ist der intersektionale Ansatz, der Diskriminierungsformen in ihrem Zusammenspiel betrachtet und überwinden möchte, ein entscheidendes Werkzeug.

Was kann die Entwicklungspolitik von Intersektionalität lernen? Wie kann ein Zentrum intersektional aufgebaut werden? Wie werden festgefahrene Strukturen durchbrochen? Was heißt intersektionale Gerechtigkeit? Wie kann die Theorie in die Praxis umgesetzt werden?
Diesen und weiteren Fragen wollen wir auf den Grund gehen.

Die Jahreskonferenz wird in zwei Abschnitte unterteilt: Der erste Teil findet am Donnerstag in Form eines Panels statt. Dafür bringen wir vier verschiedene Perspektiven – Wissenschaft, Aktivismus, postkoloniale Perspektive auf Entwicklungszusammenarbeit und Journalismus – zusammen. Es gibt eine Keynote aus wissenschaftlicher und eine aus aktivistischer Perspektive, gefolgt von Podiums- und Publikumsdiskussion.

Am Freitag findet ein noch stärkerer Praxisbezug, auch zum Eine-Welt-Zentrum (EWZ), statt. Neben Best Practice Inputs finden 3 Workshops statt, mit anschließender Präsentation der Ergebnisse. Da die Workshops Raum für intensive Diskussion und gemeinsame Erarbeitung geben sollen, ist die Teilnehmendenzahl begrenzt.

Anmeldung unter info@berlin-global-village.de

Programm

Donnerstag 8. November

18.30 Anmeldung
19.00 –  19.30 Einführung, Grußworte
Berlin Global Village
19.30 – 20.00 2 Inputs
Dr. Edna Bonhomme, Historikerin
Osaren Igbinoba, The Voice
20.00 – 21.30 Paneldiskussion
Osaren Igbinoba, The Voice
Vanessa Vu, Journalistin
Prof. Dr. Aram Ziai, Universität Kassel
Dr. Edna Bonhomme, Historikerin
Moderation: Adetoun Küppers-Adebisi, AFROTAK TV cyberNomads
ab 21.30       Empfang, inkl. Essen und Trinken und Musik

 

Freitag 9. November

09.30 Anmeldung und  Kaffee
10.00 Eröffnung und Einführung
Berlin Global Village
10.10-11.15 Theoretische Inputs
Diana Arce, White Guilt Clean Up
Naciye Demirbilek, W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
11.15-13.00 1. Workshop Phase
13.00-14.00 Mittagspause
14.00-15.30 2. Workshop Phase
15.30-16.30 Präsentation der Gruppen
ab 16.30 Ausklang

 

Workshops

Workshop I: Intersektionale Praxen in einem Eine-Welt-Zentrum
In diesem Workshop soll der intersektionale Anspruch des Zentrums konkretisiert werden. Wie sieht z.B. eine vielfältige Raumplanung und Infrastruktur aus? Was muss bedacht werden? Was sind die Hürden und wie kann ein Leitbild helfen? Dazu wird es Beispiele aus der Raumgestaltung und dem Institutionsalltag des bereits bestehenden Bildungs- und Kulturzentrums W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. aus Hamburg geben.

Referentin: Naciye Demirbilek, Geschäftsführerin der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.

Workshop II: Diversity/Intersektionalität in der eigenen NRO/MDO
Zentrale Bestandteile des Eine-Welt-Zentrums sind die Mitgliedsorganisationen. Daher sollte der intersektionale Ansatz dort anfangen. Dieser Workshop soll Anregungen zur Selbstreflexion liefern. Wie kann jede Organisation dazu beitragen, vielfältiger zu werden? Wie kann die eigene Organisation diverser werden, damit alle Perspektiven einbezogen werden? Wie ist die eigene Arbeit von Intersektionalität betroffen?

Referentin: Diana Arce, White Guilt Clean Up

Workshop III: Intersektionalität in der Öffentlichkeitsarbeit und Umgang mit Medien
Von der eigenen Präsentation nach Außen, über die Ausrichtung der Arbeit bis hin zum Umgang mit Medien können intersektionale Aspekte berücksichtigt werden. Wie kann die Öffentlichkeitsarbeit intersektional und divers sein, ohne Vielfalt lediglich als eine Vermarktung zu benutzen? Wie geht man mit den eigenen Medien um, um ein diverses Publikum zu erreichen? Und wie geht man mit rassistischen Medien um?

Referent: Tahir Della, Glokal e.V.

 

ENGLISH:

We cordially invite you to the first annual conference of Berlin Global Village on the 8th and 9th of November 2018.
Theme of the conference is „Intersectional justice in practice – What the development policy and the one-world-center can learn from it.“

In 2020, the one-world-center „Berlin Global Village“ will be opened and the goal is to create a diverse and inclusive space together with our 42 member organizations.

What can developmental policy learn from intersectionality? How can a center be constructed intersectionally? How are deadlocked structures broken? What is intersectional justice? How can the theory be put into practice?
We want to get to the bottom of these and other questions.

The annual conference will be divided into two sections: The first part will take place on Thursday in the form of a panel. We bring together four different perspectives – science, activism, postcolonial perspective on development cooperation and journalism.

On Friday next to Best Practice Inputs 3 workshops will take place, with subsequent presentation of the results.

Since the workshops should provide space for intensive discussion and joint development, the number of participants is limited.

On the panel:
Dr. Edna Bonhomme, Historian
Osaren Igbinoba, The Voice
Vanessa Vu, Journalist
Prof. Dr. Aram Ziai, University Kassel
Adetoun Küppers-Adebisi, AFROTAK TV cyberNomads

Workshops:

1. Intersectional practices in a one-world-center
In this workshop, the intersectional claim of the center is to be concretized. What are the hurdles and how can a house policy help? There will be examples from the interior design and institutional life of the already existing Education and Culture Center W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. from Hamburg.

Seminar facilitator: Naciye Demirbilek, W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.

2. Diversity / Intersectionality in your own organisation
Central components of the one-world-center are the member organisations. Therefore, the intersectional approach should start there. This workshop should provide suggestions for self-reflection. How can each organization help to become more diverse? How can your own organization become more diverse so that all perspectives are included? How is your work affected by intersectionality?

Seminar facilitator: Diana Arce, White Guilt Clean Up

3. Intersectionality in public relations and dealing with media
From the own presentation to the outside, over the orientation of the work up to the handling of media intersectional aspects can be considered. How can public relations work be intersectional and diverse without using diversity merely as a marketing tool? How do you deal with your own media to reach a diverse audience? And how do you deal with racist media?

Seminar facilitator: Tahir Della, Glokal e.V.

Registration under info@berlin-global-village.de

Translation can be provided.