Politische Basis und Stakeholder

Koalitionsvereinbarung zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grüne und Die Linke für die Legislaturperiode 2016-2021
„Die Koalition wird zur Stärkung der entwicklungspolitischen Arbeit den Aufbau des Eine-Welt-Zentrums „Global Village“ und seine weitere Arbeit unterstützen.“ (08.12.2016)

Neufassung der Entwicklungspolitischen Leitlinien Berlins
„Insbesondere unterstützt der Senat Nichtregierungsorganisationen, die in ihrer Vielfalt und Unabhängigkeit wesentlich zu Berlins Weltoffenheit und Multikulturalität beitragen. Als zentrale Akteure in den Bereichen des Globalen Lernens, des Capacity-Buildings sowie der Kampagnen- und  Advocacy-Arbeit durch die Sicherung ihrer Rahmenbedingungen und Infrastruktur. Im Mittelpunkt stehen dabei:

Die Unterstützung des Aufbaus des Eine-Welt-Hauses als gemeinsames Dach und Forum für die entwicklungspolitischen Einrichtungen in Berlin.“ (17.06.2012)

Das Land Berlin
Die rot-rot-grüne Landesregierung hat ihre  Unterstützung für den Aufbau des Eine-Welt-Zentrums im Koalitionsvertrag zugesichert und einen Investitionszuschuss in Höhe von drei Millionen Euro sowie eine jährliche Projektförderung in Höhe von je 200.000 Euro für 2018 und 2019 beschlossen.
BER e.V.
Der BER ist der Landesverband von über 110 entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen. 15 von ihnen haben sich zuerst in einer BER-Arbeitsgruppe zusammengefunden und später daraus den Verein Berlin Global Village ins Leben gerufen. Der BER arbeitet mit Berlin Global Village nach Kräften zusammen, insbesondere um politische Unterstützung für das Eine-Welt-Zentrum zu erlangen. Durch seine politische Arbeit hat der BER entscheidend dazu beigetragen, dass das Projekt in die Koalitionsvereinbarungen der rot-rot-grünen Landesregierung aufgenommen wurde und derzeit große politische Zustimmung erfährt.
Stiftung Edith Maryon
Die Stiftung Edith Maryon ist eine Stiftung zur Förderung sozialer Wohn- und Arbeitsstätten. Gebäude wirken stets in die Gesellschaft, in den öffentlichen Raum hinein, und dies in aller Regel auf lange Zeit, wenn nicht gar über Generationen hinweg. Hier setzt die Arbeit der Stiftung an. Sie betrachtet es als ihre Aufgabe, im Dialog mit Eigentümer*innen und Nutzer*innen Grund und Boden aus dem Waren- und Erbstrom herauszulösen, damit dieser der Spekulation entzogen und somit dauerhaft und immer wieder neu für Vorhaben, die der Gesellschaft dienen, verfügbar wird. Dabei unterstützt sie auch Projekte bei der Realisierung ihrer Vorhaben.