Der Standort

 
Das Eine-Welt-Zentrum auf dem Kindl-Areal
In Neukölln wird es entstehen: Im Oktober 2015 haben die Mitglieder von Berlin Global Village entschieden, gemeinsam mit der Schweizer Stiftung Edith Maryon das Eine-Welt-Zentrum auf dem ehemaligen Kindl-Areal im Rollbergviertel aufzubauen. Das Zentrum wird als Teil eines größeren stadträumlichen Gesamtprojektes entstehen, das zugänglich und vielfältig, ressourcenschonend und umweltverträglich sowie sozial entwickelt werden soll. Die Stiftung Edith Maryon hat diesem Projekt den Namen VOLLGUT gegeben.

Absichtserklärung der Stiftung Edith Maryon
Die Stiftung Edith Maryon hat im September 2015 mit ihrer Berliner Tochtergesellschaft das Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei im Rollberviertel erworben. Darunter befinden sich auch die beiden ehemaligen Verwaltungsgebäude „Am Sudhaus“. Berlin Global Village soll diese im Erbbaurecht zum Aufbau des Eine-Welt-Zentrums erhalten.

Das Kindl-Areal im Rollbergviertel Neuköllns
Das Kindl Areal liegt im Herzen des Rollbergviertels in Neukölln. Hier wurde während 130 Jahren bis 2005 das bekannte KINDL-Bier gebraut. Das Areal ist zentral gelegen und über die U-Bahnhöfe Boddinstraße und Rathaus Neukölln verkehrstechnisch gut angebunden. Eine im Mai 2016 neu eröffnete Treppenanlage erleichtert den Zu- und Durchgang zum Gelände. Dadurch wird das jahrelang brachliegende Gelände als zentrales Verbindungsstück zwischen Hermannstraße und Karl-Marx-Straße in den Kiez eingebunden.

Gebäude und Grundstück
Das Projekt VOLLGUT umfasst die ehemaligen Bierlagerräume mit Freifläche mit draunterliegendem Gärkeller. Dieses sogenannte Vollgutlager wurde vier Stockwerke tief in den Hügel gegraben. Auf die starken Mauern und Pfeiler der Lagerräume können in Zukunft noch vier Stockwerke neu aufgebaut werden (derzeit befindet sich temporär dort eine Kartbahn-Halle).

Ziel der weiteren Entwicklung des Projekts VOLLGUT ist es, eine der großen Industriebrachen in Neukölln langfristig für soziale, kreative und ökologische Nutzungen zur Verfügung zu stellen. Das Gelände soll zu einem attraktiven Ort der Arbeit und Begegnung werden und einen Beitrag zu einer guten Nachbarschaft im Rollbergkiez leisten. Es soll auch zu einem stadträumlich zentralen Ort werden, der zur Identifikation im Quartier wesentlich beiträgt. Sozialverträglichkeit, Zugänglichkeit und Vielfalt, Umweltverträglichkeit, Ressourcenschonung und Abfallvermeidung sind wesentliche Kriterien für die weitere Entwicklung.

Die Flächen des 4-geschossigen Vollgutlagers sind zum größten Teil bereits vermietet, weitgehend für kulturelle Nutzungen.