Das Zentrum

In Neukölln wird es entstehen: Das Berliner Eine-Welt-Zentrum. Auf dem ehemaligen Gelände der Kindl-Brauerei im Rollberg-Viertel bekommt Berlin einen Ort der Vielfalt, der Begegnung, des Dialogs und des Engagements für globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.

Unser Veranstaltungsraum

Bereits jetzt steht im entstehenden Eine-Welt-Zentrum ein großer Veranstaltungsraum zur Verfügung. Die historische Braustube soll von Beginn an dazu beitragen, das Zentrum zu einem Ort werden zu lassen, an dem Ideen, Projekte und Kooperationen geschaffen, gelebt und ausprobiert werden und die Berlin zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen und global gerechten Stadt heranwachsen lasssen.

Mehr über uns

Berlin Global Village ist aus einer Initiative des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags hervorgegangen. Die Mitgliedschaft von Berlin Global Village ist vielfältig. Sie reicht von kleinen ehrenamtlich tätigen Vereinen über größere Nichtregierungsorganisationen bis hin zu Dachverbänden.

Veranstaltungen

< 2018 >
November 05 - November 11
  • 05
    05.November
    Keine Veranstaltungen
  • 06
    06.November
    Keine Veranstaltungen
  • 07
    07.November
    Keine Veranstaltungen
  • 08
    08.November

    BGV JAHRESKONFERENZ 8. und 9.11. 2018

    19:00 -16:00
    2018.11.08-2018.11.09
    Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
    Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
     

    Intersektionale Gerechtigkeit in der Praxis –
    Was die Entwicklungspolitik und das Eine-Welt-Zentrum         von ihr lernen können

    Wir laden herzlich zur ersten Jahreskonferenz von Berlin Global Village ein.

    2020 wird das Eine-Welt-Zentrum eröffnet und Ziel ist es, gemeinsam mit unseren 42 Mitgliedsorganisationen einen vielfältigen und inklusiven Ort zu schaffen. Dafür ist der intersektionale Ansatz, der Diskriminierungsformen in ihrem Zusammenspiel betrachtet und überwinden möchte, ein entscheidendes Werkzeug.

    Was kann die Entwicklungspolitik von Intersektionalität lernen? Wie kann ein Zentrum intersektional aufgebaut werden? Wie werden festgefahrene Strukturen durchbrochen? Was heißt intersektionale Gerechtigkeit? Wie kann die Theorie in die Praxis umgesetzt werden?
    Diesen und weiteren Fragen wollen wir auf den Grund gehen.

    Die Jahreskonferenz wird in zwei Abschnitte unterteilt: Der erste Teil findet am Donnerstag in Form eines Panels statt. Dafür bringen wir vier verschiedene Perspektiven – Wissenschaft, Aktivismus, postkoloniale Perspektive auf Entwicklungszusammenarbeit und Journalismus – zusammen. Es gibt eine Keynote aus wissenschaftlicher und eine aus aktivistischer Perspektive, gefolgt von Podiums- und Publikumsdiskussion.

    Am Freitag findet ein noch stärkerer Praxisbezug, auch zum Eine-Welt-Zentrum (EWZ), statt. Neben Best Practice Inputs finden 3 Workshops statt, mit anschließender Präsentation der Ergebnisse. Da die Workshops Raum für intensive Diskussion und gemeinsame Erarbeitung geben sollen, ist die Teilnehmendenzahl begrenzt.

    Anmeldung unter info@berlin-global-village.de

    Programm

    Donnerstag 8. November

    18.30Anmeldung
    19.00 –  19.30Einführung, Grußworte
    Berlin Global Village
    19.30 – 20.002 Inputs
    Dr. Edna Bonhomme, Historikerin
    Osaren Igbinoba, The Voice
    20.00 – 21.30Paneldiskussion
    Osaren Igbinoba, The Voice
    Vanessa Vu, Journalistin
    Prof. Dr. Aram Ziai, Universität Kassel
    Dr. Edna Bonhomme, Historikerin
    Moderation: Adetoun Küppers-Adebisi, AFROTAK TV cyberNomads
    ab 21.30      Empfang, inkl. Essen und Trinken und Musik

     

    Freitag 9. November

    09.30Anmeldung und  Kaffee
    10.00Eröffnung und Einführung
    Berlin Global Village
    10.10-11.15Theoretische Inputs
    Diana Arce, White Guilt Clean Up
    Naciye Demirbilek, W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
    11.15-13.001. Workshop Phase
    13.00-14.00Mittagspause
    14.00-15.302. Workshop Phase
    15.30-16.30Präsentation der Gruppen
    ab 16.30Ausklang

     

    Workshops

    Workshop I: Intersektionale Praxen in einem Eine-Welt-Zentrum
    In diesem Workshop soll der intersektionale Anspruch des Zentrums konkretisiert werden. Wie sieht z.B. eine vielfältige Raumplanung und Infrastruktur aus? Was muss bedacht werden? Was sind die Hürden und wie kann ein Leitbild helfen? Dazu wird es Beispiele aus der Raumgestaltung und dem Institutionsalltag des bereits bestehenden Bildungs- und Kulturzentrums W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. aus Hamburg geben.

    Referentin: Naciye Demirbilek, Geschäftsführerin der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.

    Workshop II: Diversity/Intersektionalität in der eigenen NRO/MDO
    Zentrale Bestandteile des Eine-Welt-Zentrums sind die Mitgliedsorganisationen. Daher sollte der intersektionale Ansatz dort anfangen. Dieser Workshop soll Anregungen zur Selbstreflexion liefern. Wie kann jede Organisation dazu beitragen, vielfältiger zu werden? Wie kann die eigene Organisation diverser werden, damit alle Perspektiven einbezogen werden? Wie ist die eigene Arbeit von Intersektionalität betroffen?

    Referentin: Diana Arce, White Guilt Clean Up

    Workshop III: Intersektionalität in der Öffentlichkeitsarbeit und Umgang mit Medien
    Von der eigenen Präsentation nach Außen, über die Ausrichtung der Arbeit bis hin zum Umgang mit Medien können intersektionale Aspekte berücksichtigt werden. Wie kann die Öffentlichkeitsarbeit intersektional und divers sein, ohne Vielfalt lediglich als eine Vermarktung zu benutzen? Wie geht man mit den eigenen Medien um, um ein diverses Publikum zu erreichen? Und wie geht man mit rassistischen Medien um?

    Referent: Tahir Della, Glokal e.V.

     

    ENGLISH:

    We cordially invite you to the first annual conference of Berlin Global Village on the 8th and 9th of November 2018.
    Theme of the conference is „Intersectional justice in practice – What the development policy and the one-world-center can learn from it.“

    In 2020, the one-world-center „Berlin Global Village“ will be opened and the goal is to create a diverse and inclusive space together with our 42 member organizations.

    What can developmental policy learn from intersectionality? How can a center be constructed intersectionally? How are deadlocked structures broken? What is intersectional justice? How can the theory be put into practice?
    We want to get to the bottom of these and other questions.

    The annual conference will be divided into two sections: The first part will take place on Thursday in the form of a panel. We bring together four different perspectives – science, activism, postcolonial perspective on development cooperation and journalism.

    On Friday next to Best Practice Inputs 3 workshops will take place, with subsequent presentation of the results.

    Since the workshops should provide space for intensive discussion and joint development, the number of participants is limited.

    On the panel:
    Dr. Edna Bonhomme, Historian
    Osaren Igbinoba, The Voice
    Vanessa Vu, Journalist
    Prof. Dr. Aram Ziai, University Kassel
    Adetoun Küppers-Adebisi, AFROTAK TV cyberNomads

    Workshops:

    1. Intersectional practices in a one-world-center
    In this workshop, the intersectional claim of the center is to be concretized. What are the hurdles and how can a house policy help? There will be examples from the interior design and institutional life of the already existing Education and Culture Center W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. from Hamburg.

    Seminar facilitator: Naciye Demirbilek, W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.

    2. Diversity / Intersectionality in your own organisation
    Central components of the one-world-center are the member organisations. Therefore, the intersectional approach should start there. This workshop should provide suggestions for self-reflection. How can each organization help to become more diverse? How can your own organization become more diverse so that all perspectives are included? How is your work affected by intersectionality?

    Seminar facilitator: Diana Arce, White Guilt Clean Up

    3. Intersectionality in public relations and dealing with media
    From the own presentation to the outside, over the orientation of the work up to the handling of media intersectional aspects can be considered. How can public relations work be intersectional and diverse without using diversity merely as a marketing tool? How do you deal with your own media to reach a diverse audience? And how do you deal with racist media?

    Seminar facilitator: Tahir Della, Glokal e.V.

    Registration under info@berlin-global-village.de

    Translation can be provided.

     

  • 09
    09.November
    Keine Veranstaltungen
  • 10
    10.November
    Keine Veranstaltungen
  • 11
    11.November
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